Babymatratzen Test

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Ohne eine gute Babymatratze kann das beste Babybett seinen Zweck nicht erfüllen. Mit einer qualitativ hochwertigen Babymatratze hat das Baby einen erholsameren Schlaf. Das ist gerade in den ersten Lebensmonaten sehr wichtig. Zusätzlich sind Babymatratzen genau an die Bedürfnisse eines Babys angepasst und unterstützen eine gesunde Entwicklung.

Deshalb lohnt es sich vor dem Kauf einige Modelle miteinander zu vergleichen. Damit Sie nicht lange nach der passenden Kindermatratze suchen müssen, haben wir einige Modelle für sie verglichen. Im aktuellen Babymatratzen Test zeigen wir die beliebtesten und am besten bewerteten Babymatratzen.

Babymatratzen Bestenliste 2017: Unsere Top 5

Babymatratze Ortho-Matra Junior Duo
Betten-ABC OrthoMatra Junior-Duo Babymatratze
Testbericht
Testergebnis
1.3
Note "sehr gut"
Datum: 03/2017
bei Amazon.de
  • Guter Preis
  • Feste Trittkannte
  • Gute Verarbeitung
Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium Babymatratze
Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium Babymatratze
Testbericht
Testergebnis
1.4
Note "sehr gut"
Datum: 03/2017
bei Amazon.de
  • Öko-Test getestet
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Materialien
Paradies Kindermatratze Sara Test
Paradies Kindermatratze Sara
Testbericht
Testergebnis
1.4
Note "sehr gut"
Datum: 03/2017
bei Amazon.de
  • Sehr günstig
  • Beste Trittkannte
  • Weicher Bezug
Bestcare Babymatratze im Test
BestCare® Babymatratze
Testbericht
Testergebnis
1.6
Note "gut"
Datum: 03/2017
bei Amazon.de
  • Gute Materialien
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Luftdurchlässigkeit
Kindermatratze Test
Julius Zöllner Air Allround
Testbericht
Testergebnis
2.2
Note "gut"
Datum: 03/2017
bei Amazon.de
  • Günstig
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Datum: 03/2017
Händler / Shop
bei Amazon.de
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Baby- und Kleinkindseite
Schadstoffgeprüft
Trittkante
Vorteile
  • Guter Preis
  • Feste Trittkannte
  • Gute Verarbeitung
  • Öko-Test getestet
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Materialien
  • Sehr günstig
  • Beste Trittkannte
  • Weicher Bezug
  • Gute Materialien
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Luftdurchlässigkeit
  • Günstig
  • Gute Verarbeitung
Besonderheiten
  • Öko-Tex zertifiziert
  • Aloe Vera Bezug
  • Allergiker Matratze
  • Made in Germany
  • Nässeschutz
  • Zum Teil aus Pflanzenfasern
  • Made in Germany

Welche Matratzen eignen sich für Babys und Kleinkinder?

Die Kokosmatratze

Kokosmatratzen sind gefüllt mit Kokosfasern und daher aufgrund des zu 100 Prozent natürlichen Materials besonders gut verträglich – so eignen sie sich hervorragend auch für Allergiker. Die eigentlich eher harten, borstenartigen Fasern werden dazu zuerst gereinigt und anschließend in Meerwasser gebadet, bevor sie gründlich getrocknet werden – so werden sie elastisch und stabil genug, um das Gewicht eines Kindes über lange Zeit tragen zu können. Eine gute Feuchtigkeitsregulierung ist, wie bei nahezu allen Matratzen aus Naturfasern, ebenfalls gegeben.

Aber auch aus einem anderen Grund sind Kokosmatratzen gerade für Babys und Kleinkinder so beliebt: Sie sind nicht zu weich, so dass der Körper nicht darin einsinkt. Das ist einerseits ein Vorteil, da es die empfindliche Wirbelsäule des Säuglings stützt, aber dennoch elastisch genug ist, um ein bequemes Schlafen zu ermöglichen. Auf der anderen Seite erhöht dieser Aspekt gleichzeitig die Sicherheit, da das Kind nicht mit dem Gesicht in der Matratze versinken kann, wenn es sich auf den Bauch gedreht hat oder allgemein ein „Bauch-Schläfer“ ist – so wird das Risiko des Erstickens während des Schlafens erfolgreich verringert. Ein weiterer Pluspunkt: Aufgrund der natürlichen Füllung enthalten hochwertige Kokosmatratzen keine gesundheitsgefährdenden Stoffe oder schädliche Chemikalien.

Die Latexmatratze

Bei Kindern wird gern auf eine Matratze mit Latexkern zurückgegriffen – diese sind bequemer als Modelle mit einem oft störenden, harten Federkern aus Metall, wie früher oft üblich. Einige Menschen schwören zudem darauf, dass das Latex im Gegensatz zu Metall das Erdmagnetfeld nicht stört und so vielen Kindern zu besserem, tieferem und erholsamerem Schlaf verhilft – und den Eltern gleich mit!

Reine Latexmatratzen bestehen aus natürlichem oder synthetischen Latex, welches mit einer Wattierungsschicht ummantelt ist. Diese Matratzen sind besonders pflegeleicht und hygienisch, da sie staubfrei und feuchtigkeitsabweisend sind. Zudem eignen sie sich ideal für Allergiker.

Verzichten sollte man bis mindestens zum 11. Lebensjahr auf eine Matratze, die komplett aus Latex besteht: Diese sind nahezu immer zu weich für die unausgereifte Wirbelsäule und können zu Rückenschmerzen und Haltungsschäden führen.

Für Säuglinge erweisen sich Latexmatratzen auch aus einem anderen Grund als ungeeignet: Durch ihre Weichheit versinkt das Baby in der Matratze, was zu plötzlichem Kindstod (SIDS) und zu Ersticken während des Schlafens führen kann. Hier sollte besser auf eine der anderen Alternativen zurückgegriffen werden.

Kaltschaummatratze

Diese Variante erfreut sich steigender Beliebtheit in den Kinderzimmern weltweit und wird inzwischen am häufigsten verkauft: Kaltschaummatratzen sind extrem langlebig, sehr reinigungsfreundlich, feuchtigkeitsabweisend und somit besonders hygienisch. Zudem sind sie ideal auch für Allergiker geeignet: Milben und Keime haben hier kaum eine Chance, sich zu vermehren, so dass auch besonders sensible und allergiegeplagte Kinder hier ruhig schlafen können.
Kleinste Luftkanäle sorgen für eine ausreichende Durchlüftung und ermöglichen so eine optimale Luftzirkulation; dennoch ist eine gute Wärmeisolation vorhanden, so dass dem Baby auch bei niedrigen Temperaturen nicht so schnell kalt wird. Bei warmen Wetter kann es zu vermehrten Schwitzen durch eben diese Wärmeisolation und die feuchtigkeitsabweisenden Eigenschaften kommen – dies lässt sich jedoch leicht durch ein geeignetes Bettlaken verhindern. Zu all diesen Vorzügen gesellt sich mit dem niedrigen Preis ein weiterer – die meisten Kaltschaummatratzen sind aufgrund geringer Herstellungs- und Materialkosten nahezu unschlagbar günstig!

Die Federkernmatratze

Als Federkernmatratzen werden solche Modelle bezeichnet, die – wie der Name schon sagt – im Inneren einen Kern aus Metallfedern haben, welche den Körper während des Schlafens stützen und tragen. Diese Matratzenart wird schon lange produziert und gehört daher zu den echten Klassikern! Sie sind besonders langlebig, robust und haltbar.

Durch ihre spezielle Machart mit zahlreichen Hohlräumen im Inneren der Matratze ist die Federkernmatratze besonders gut durchlüftet, was für eine optimale Luftzirkulation sorgt. So werden aufgenommene Feuchtigkeiten besonders schnell wieder freigesetzt, was gegen Schimmelbildung besonders hilfreich ist. Allerdings nimmt die Matratze mit Federkern auch sehr schnell Feuchtigkeiten auf, was unter Umständen unhygienisch sein kann (Schweiß, Urin, Speichel) und die Reinigung etwas erschwert, da diese Variante der Matratze oft recht lange Zeit zum Trocknen benötigt.

Die Taschenfederkernmatratze

Vom Prinzip her genauso aufgebaut wie eine einfache Federkernmatratze, hat diese Matratzenart ein ganz besonderes Feature: Da alle Federn sich bei der Taschenfederkernmatratze einzeln in einer separaten Stofftasche befinden, liegt man hier wesentlich bequemer; unangenehme Druckstellen sind ausgeschlossen.Je mehr Federn verbaut wurden, desto bequemer und ergonomischer ist eine Taschenfederkernmatratze übrigens.

Egal, ob Federkern- oder Taschenfederkernmatratze – beide Arten sind eher nicht für Allergiker geeignet, da die für die Durchlüftung so praktischen Hohlräume leider häufig auch ideale Brutstätten für Milben und Keime sind. Da die Matratzen zudem häufig schnell Mulden bilden und sich so abgelegen und hart anfühlen, sind sie Babys eher nicht ideal; immerhin verbringen diese häufig einen Großteil ihrer ersten Lebensmonate darin. Dass sie nicht gerade reinigungsfreundlich sind und Feuchtigkeiten oft extrem schnell aufnehmen, ist in dieser Hinsicht ebenso kein Pluspunkt.

Die Gel Matratze

Gel Matratzen passen sich ideal an die Körperform an und fühlen sich bereits nach kurzer Zeit angenehm warm an. Obwohl sie sehr weich sind, unterstützen sie den Körper optimal und waren lange Zeit vor allem für Patienten mit Rückenschmerzen oder Personen, welche lange Zeit liegen müssen – zum Beispiel in Krankenhäusern oder Altenheimen.

Aber inzwischen haben auch normale Verbraucher die Vorzüge der ergonomischen Matratzen für sich entdeckt, so dass diese in immer mehr Privathaushalten zu finden sind. Auch für Babys sind sie gut geeignet, da sie die junge Wirbelsäule ideal unterstützen und ein bequemes Liegen über einen längeren Zeitraum ermöglichen. Die Gel Matratze passt sich nach jeder Bewegung optimal an den Körper an, ist dabei jedoch stabil genug, um ein Einsinken des Babys zu verhindern – so wird das Risiko, zu ersticken oder am plötzlichen Kindstod (SIDS) zu sterben, erheblich reduziert.

Welche Matratze passt am besten zu meinem Baby?

Zunächst sollte man auf den wichtigsten Aspekt einer Babymatratze achten – wie bei allen Artikeln für Babys sind dies in erster Linie Sicherheit und Gesundheit des Kindes! Gerade bei Matratzen sollte man, auch im Hinblick auf SIDS (plötzlichen Kindstod)aktuelle Empfehlungen beachten: So sollte die Matratze über eine möglichst gute Luftzirkulation verfügen und nicht so weich sein, dass das Kind darin einsinken kann – gerade während der Bauchlage wäre das fatal! So scheiden die meisten Latexmatratzen von vornherein aus, aber auch sehr weiche Federkern- oder Taschenfederkernmatratzen sollten vermieden werden.

Gerade bei Babys spielt zudem auch die Reinigungsfreundlichkeit eine große Rolle: Da die Kleinen noch keinerlei Kontrolle über ihre Körperfunktionen haben, kommt es vor allem bei sehr jungen Babys recht häufig zu „Unfällen“ wie auslaufenden Windeln, erbrochener Milch o. Ä. In solchen Fällen ist es hilfreich, wenn die Matratze sich feucht abwischen lässt und zudem schnell trocknet, da sie so schnell wieder einsatzbereit ist. Empfehlenswert sind hier vor allem pflegeleichte Kaltschaum- oder Gelmatratzen.

Diese beiden Matratzenarten, aber auch Kokosmatratzen sind zudem besonders empfehlenswert, wenn es um den Liegekomfort für das Baby geht: Wählt man den richtigen Härtegrad, kann das Baby bequem und weich liegen, ohne jedoch einzusinken – so wird die empfindliche Wirbelsäule perfekt unterstützt, Rückenschmerzen und Haltungsschäden werden vermieden und das Risiko des Erstickens wird extrem minimiert.

Was sollte beim Kauf einer Kaltschaummatratze beachtet werden?

Beim Kauf einer Kaltschaummatratze fürs Baby gilt es einige wesentliche Aspekte zu beachten, um zu gewährleisten, dass das Kind sicher und bequem auf der Matratze schlafen kann:

Die richtige Größe

Natürlich muss die gewählte Matratze mit den Maßen des Kinderbettes übereinstimmen – hier sollte man darauf achten, dass man eine größere Matratze und ein größeres Bett länger nutzen kann! Während es kein Problem ist, eine große Matratze mit Stillkissen, zusammengerollten Decken oder Ähnlichem zu einer kuschlig-engen Liegewiese für ein Neugeborenes umzugestalten, wird eine kleine Matratze schnell zu klein für ein rasch wachsendes Kleinkind. Hier ist also echtes Sparpotenzial für alle Eltern vorhanden, die Bett und Matratze länger als ein halbes oder ganzes Jahr nutzen möchten.

Der richtige Härtegrad

Der Härtegrad der Babymatratze sollte so gewählt werden, dass das Baby weder zu weich liegt, also tief einsinken kann, noch unbequem hart gelagert ist – dies kann zu Rückenschmerzen, schlechtem Schlaf und Haltungsschäden führen.

Die Atmungsaktivität

Eine ausreichende Luftzirkulation verhindert, dass die Matratze sich übermäßig erwärmt, sorgt dafür, dass Feuchtigkeit sich nicht anstaut und verhindert Schimmel- und Bakterienbildung. Bei Kaltschaummatratzen werden während der Produktion die Poren geöffnet, so dass eine gute Atmungsaktivität gewährleistet ist. Dabei gilt: Je aufwendiger der Schnitt der Matratze, desto besser funktioniert die Luftzirkulation.

Die verwendeten Materialien

Auch hier sollte, wie bei allen Babyartikeln, darauf geachtet werden, dass alle verwendeten Rohstoffe und Materialien frei von Schadstoffen und gesundheitsgefährdenden Chemikalien sind. Meist wird das vom Hersteller im Angebot bereits angegeben; ist dies nicht der Fall, kann der Verbraucher telefonisch oder per Mail nachfragen. Viele Kaltschaummatratzen tragen zudem das Öko-Tex-Siegel, welches die Schadstofffreiheit garantiert.

Der Bezug der Matratze

Die Kaltschaummatratze fürs Baby ist im Idealfall mit einem hautfreundlichen, atmungsaktiven, angenehm weichen Stoff bezogen. Er sollte durch einen Reißverschluss oder Ähnliches abziehbar sein, so dass er bei Bedarf in der Waschmaschine gereinigt werden kann. Zudem muss das Material so strapazierfähig sein, dass es häufige Wäschen bei mindestens 60° Celsius aushält, da nur so eine keimtötende Wirkung erreicht wird. Ist der Matratzenbezug trocknergeeignet, kann die Matratze besonders schnell wieder bezogen und verwendet werden.

Von gummierten Bezügen ist abzuraten, da diese zwar Feuchtigkeiten von der Matratze fernhalten, das Baby dadurch aber leicht auf einer feuchten Oberfläche liegt, was zum Auskühlen führen kann und zudem äußerst unangenehm für das Kind ist. Nur wasserdichte Bezüge mit einem saugfähigen Obermaterial bilden hier eine Ausnahme – sie schützen Kind und Matratze zugleich vor Feuchtigkeit und sind somit sehr empfehlenswert.

Reinigungsfreundlichkeit

Da Kaltschaummatratzen schnell trocknen, lassen sie sich leicht reinigen und sind somit besonders geeignet für Babys und Kleinkinder. Auch hier spielt der waschbare, abnehmbare Bezug eine große Rolle, da er für mehr Hygiene im Kinderbett sorgt – immerhin lässt sich ein Bezug viel schneller, leichter und effektiver reinigen als eine komplette Matratze! Ist dennoch ein Malheur passiert, lassen sich die meisten Matratzen aus Kaltschaum mit einem feuchten Tuch reinigen.

Verstärkte Trittkanten für mehr Sicherheit

Kann das Baby sich hinstellen, wird es das mit großer Sicherheit immer und überall üben wollen – gerade die Gitterstäbe am Kinderbett laden regelrecht dazu ein, sich daran hochzuziehen! Bei einer herkömmlichen Matratze kann das Kind sich leicht Füße und Beine zwischen Matratze und Bett einklemmen, da der Rand der Matratze ab einem gewissen Gewicht nachgibt. Mit verstärkten Trittkanten passiert das nicht – so wird das Risiko eines Unfalls erheblich vermindert!

Welcher Härtegrad ist am besten für Babys Rücken?

Babys empfindlichen Rücken, speziell die noch unausgereifte Wirbelsäule, zu schonen, und das Kind dennoch vor dem Ersticken und dem plötzlichen Kindstod zu schützen, stellt ganz besondere Herausforderungen an eine Matratze fürs Babybett. So darf sie weder zu weich noch zu hart sein: Gibt sie zu schnell nach, wird ein selbstständiges Drehen des Babys verhindert oder zumindest erschwert. Das sorgt für Frust und schränkt zudem das Kind in seiner Mobilität ein. Eine zu weiche Matratze kann gerade bei Neugeborenen aber auch ganz andere Gefahren in sich bergen: Sinkt das Kind in der Bauchlage mit dem Gesicht ein, kann es von den Eltern unbemerkt ersticken.

Ist die Babymatratze hingegen zu hart, kann es zu Schmerzen im Rücken kommen; das Kind liegt dann außerdem sehr unbequem und wird schlechter schlafen. Auf Dauer kann es bei einer zu unnachgiebigen Matratze zu Haltungsschäden sowie Verformungen des Knochengerüstes kommen.

Daher hat die geeignete Matratze fürs Baby eine Höhe von mindestens 10 cm – so kann das Baby bequem liegen, ohne durch die Matratze den Lattenrost zu spüren. Der ideale Härtegrad ist dann erreicht, wenn das Kind nicht mehr als drei Zentimeter einsinken kann; dies kann man auch vor der Geburt des Nachwuchses einfach durch das Ausüben leichten Druckes auf die Matratze feststellen. Hochwertige Modelle sind punktelastisch; das heißt, sie geben nur an genau den Stellen nach, an denen der Körper tatsächlich aufliegt.

Babymatratzen: Im Mittelpunkt steht Sicherheit

Geeignete Matratzen für das Babybett müssen nicht nur vielen Ansprüchen gerecht werden, was den Liegekomfort betrifft – ebenso wichtig sind Gesundheit und Sicherheit des Kindes, welches darauf schlafen wird. Da gerade Neugeborene meist den größten Teil des Tages verschlafen und auch im Kleinkindalter neben dem Nachtschlaf oft noch mehrere Schläfchen tagsüber gehalten werden, verbringen Kinder einen Großteil des Tages in ihrem Bett. Deswegen ist es besonders wichtig, dass die Matratze fürs Kinderbett modernen Sicherheitsrichtlinien entspricht.

Inzwischen achten viele Hersteller darauf, Produkte für Babys und Kinder ohne gesundheitsschädliche Chemikalien und Rohstoffe sowie schadstofffrei zu produzieren. Das ist deshalb so wichtig, weil das Baby andernfalls über mehrere Monate oder Jahre hinweg viele Stunden täglich giftigen Dämpfen ausgesetzt wäre. Hat der Händler oder Hersteller in seinem Angebot diesbezüglich keine oder nur ungenaue Angaben gemacht, lohnt es sich daher, genauer nachzufragen. Sicherheit gibt hier unter anderem das Öko-Tex-Siegel, welches garantiert, dass das Produkt aufwändig geprüft wurde und modernsten Ansprüchen genügt.

Auch der Bezug der Matratze muss einige Bedingungen erfüllen: Für Hygiene und Sauberkeit ist es besonders wichtig, dass er abgenommen und in der Maschine gewaschen werden kann. Je höher die erlaubten Waschtemperaturen, desto besser – Keime und Bakterien werden erst ab mindestens 60° Celsius wirkungsvoll abgetötet. Zudem sollten Eltern darauf achten, dass hautfreundliche Textilien wie Baumwolle verwendet werden – gerade sensible Kinder oder Allergiker reagieren auf synthetische Stoffe oft mit Ausschlag oder Hautirritationen. Am besten geeignet sind Stoffe, die saugfähig und atmungsaktiv sind: Sie verhindern, dass das Kind durch Schwitzen oder Ähnliches in einem feuchten Bettchen schlafen muss, und unterstützen die optimale Luftzirkulation.

Verstärkte Trittkanten bieten vor allem Kindern mehr Sicherheit, die gerade ihre Mobilität entdecken: Die meisten Babys üben das Hinstellen im eigenen Bettchen, wo die Gitterstäbe geradezu zum Hochziehen und Stehen einladen. Normale Matratzenränder geben allzu schnell nach; leicht können die Kinder sich hier Füße oder Beine einklemmen, beim Krabbeln auch Arme und Hände. Verstärkte Matratzenränder hingegen halten die ersten Schritte aus, ohne einzusinken: So können Unfälle leicht vermieden werden.

Die beliebtesten Hersteller von Babymatratzen

Im Bereich des Babyzubehörs gibt es inzwischen viel Konkurrenz; kaum einer blickt noch durch im Dschungel der verschiedenen Anbieter. Ein paar der beliebtesten Hersteller von Babymatratzen wollen wir daher an dieser Stelle vorstellen.

Osann

Das deutsche Unternehmen Osann ist vor allem bekannt für seine Kindersitze, aber der Markenhersteller produziert auch weitere Babyartikel. Zum Sortiment der 1980 gegründeten Firma gehören unter anderem auch hochwertige Matratzen, die das Baby mühelos in tiefe Träume sinken lassen.

Dabei stehen bei der Osann-Gruppe stets Nachhaltigkeit, Qualität und das Wohl von Eltern und Kind an erster Stelle: So sind sämtliche Matratzen frei von Schadstoffen und für Allergiker geeignet. Auch wird Umweltschutz bei der Produktion bei Osann, zum Wohle unserer Kinder, großgeschrieben. Ein umfassender Service durch kompetente Mitarbeiter rundet das Angebot des international bekannten Herstellers ab.

Julius Zöllner

Julius Zöllner gehört zu den größten Unternehmen im Bereich Babyausstattung und -zubehör in Deutschland. Seit der Firmengründung vor über 50 Jahren stellt Julius Zöllner hochwertige, innovative Artikel für Babys und Kleinkinder her – dazu gehören neben Schlafsäcken, Wickelauflagen und Textilien wie Bettwäsche auch moderne Matratzen in bester Qualität.

Das Familienunternehmen setzt bei der Herstellung seiner Babymatratzen nicht nur auf Optik und Bequemlichkeit, sondern legt mindestens genauso viel Wert auf Gesundheit und Sicherheit; daher arbeitet Julius Zöllner eng mit Kinderärzten und Hebammen zusammen.

Träumeland

Seit über 100 Jahren produziert die deutsche Firma Träumeland bereits Matratzen – bis 1995 unter dem Namen Nösslböck. Aber schon seit 1965 sind Babymatratzen das Spezialgebiet des Unternehmens. Diese werden stets von Experten weiterentwickelt und verbessert.

So hat sich Träumeland unter anderem zum Ziel gesetzt, die Luftzirkulation und die Wärmeisolationseigenschaften der Matratzen ständig zu überarbeiten und zu verbessern, um gefährliche Wärmestaus im Babybett in Zukunft noch besser verhindern zu können. Hochwertige Modelle für alle Bettgrößen und Altersgruppen sind das Resultat dieser Bemühungen; bei jedem einzelnen wird größter Wert auf Qualität und Sicherheit gelegt.

Easy Baby

Neben Wiegen, Stubenwagen und anderem Babyzubehör bietet Easy Baby auch hochwertige Babymatratzen in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen an – ob für den Stubenwagen, das Reisebett, das Laufgitter oder aber für ein herkömmliches Gitterbett, bei Easy Baby findet man für jede Schlafstätte die passende Matratze.

Unter Einhaltung strengster ökologischer und hygienischer Standards produziert das Unternehmen Matratzen, die nicht nur hautfreundlich und antiallergen sind, sondern sich zudem auch leicht reinigen lassen. Zu den Prioritäten der Firma gehören außerdem ein hoher Liegekomfort, eine angenehme Gewichtsverteilung sowie ergonomisch korrektes Liegen.

Welche Vorteile gibt es beim Onlinekauf einer Babymatratze?

Wer eine Matratze für das Babybett sucht, der hat gleich mehrere Möglichkeiten, um ein passendes Modell zu finden: Neben Möbeldiscountern, die oft keine wirklich hochwertigen Matratzen anbieten können, lohnt sich der Gang zum Fachhändler oder der Kauf im Internet.

Viele Fachhändler führen jedoch nur einzelne Markenhersteller, so dass die Auswahl recht begrenzt ist. Durch Lager- und Personalkosten sind die einzelnen Modelle hier zudem meist erheblich teurer als im Internet. Möchte man eine Matratze kaufen, die der Fachhändler vor Ort nicht vorrätig hat, muss man häufig weite Anfahrtswege bis zum nächsten Händler auf sich nehmen oder lange warten, bis das bestellte Modell endlich da ist.

Hier bietet der Kauf in einem Online-Shop viele Vorteile: Durch die große Konkurrenz zwischen den vielen kleinen und großen Händlern, gerade auf Plattformen wie Amazon.de, werden die Preise der einzelnen Matratzen oft stark nach unten gedrückt; Sonderangebote und Rabatte sollen Kunden locken. Wer hier geschickt verhandelt und Preise vergleicht, kann echte Schnäppchen finden – so wird gute Qualität endlich für alle bezahlbar! Dabei lohnt es sich, auch bei den Versandkosten genauer hinzuschauen, da sich auch hier große Differenzen ergeben können: von kostenlosem Versand bis hin zu recht teuren Versandoptionen ist fast alles möglich.

Der Versand an sich bietet gleich einen weiteren Vorteil des Online-Kaufs: Der Kunde kann das gewünschte Modell in aller Ruhe aus der riesigen Auswahl aussuchen und bestellen. Dabei muss man sich an keinerlei Öffnungszeiten halten – Onlineshops sind schließlich immer geöffnet! Auch den lästigen Transport der doch eher sperrigen Matratze kann der Kunde sich sparen, denn diese wird direkt bis vor die Haustür geliefert.

Für die Auswahl der passende Matratze kann man sich bei einer Bestellung via Internet zudem ausreichend Zeit lassen – so kann der Kunde wirklich ausgiebig vergleichen, sich Informationen über Vor- und Nachteile verschiedener Modelle suchen, Hersteller im Zweifelsfall direkt kontaktieren und durch Kundenrezensionen erfahren, ob das Wunschmodell wirklich so gut ist, wie es vom Hersteller oder Händler angepriesen wird.