Babyzimmer Einrichtung – Tipps & Empfehlungen

Babyzimmer Einrichtung TippsDie spannenden Wochen, bevor das Baby auf der Welt ist, sind ideal dafür geeignet, Ihr vier Wände babytauglich zu machen. Nutzen Sie die Zeit für die Planung des Zimmers und richten Sie dieses so früh als möglich ein.

Es kann ja sein, dass das Baby zu früh auf die Welt kommt oder dass nach der Geburt nur wenig Zeit für das Einrichten bleibt, da man mit der neuen Lebenssituation überfordert sein könnte. Die Wahl sollte stets auf praktische und schadstofffreie Möbel fallen, die weder scharfe Ecken noch gefährliche Kanten aufweisen.

Die Auswahl der richtigen Wiege

Die Wiege stellt schon seit zig Generationen eine wundervolle Art dar, das Baby schlafen zu legen. Je nachdem, wie schnell das Baby wächst, kann eine Wiege bis zu einem halben Jahr lang verwendet werden. Traditionelle Wiegen werden aus Holz gefertigt. Mittlerweile gibt es jedoch auch Wiegen, welche im modernen Design die Blicke auf sich ziehen.

Besonders komfortabel sind Wiegen, die mit einem zarten Stoff ausgekleidet sind. Schaffen Sie Ihrem Liebling ein kuscheliges Nest, in dem es behütet schlafen und träumen kann.

Zuerst sollten Sie sich überlegen, wo die Wiege platziert werden soll. Möchten Sie die Wiege ausschließlich im Babyzimmer nutzen oder bevorzugen Sie eine Wiege ohne festen Standplatz, um flexibel zu sein? Einige Wiegen sind mit Rändern ausgestattet, damit Sie die Wiege unkompliziert und schnell in ein anderes Zimmer transportieren können.

Zur Wahl stehen auch Modelle, die zum Schaukeln geeignet sind, um Ihren Liebling sanft in den Schlaf zu wiegen. Alternativ bieten sich Hängewiegen an, die Sie lediglich zart antippen müssen, um diese in Bewegung zu versetzen.

Welches Babybett ist das richtige?

Nach rund einem halben Jahr ist Ihr Liebling für die Wiege zu groß und somit muss durch ein Bett für Babys ersetzt werden.

Damit sich Ihr Kind nicht verletzt, sollten Sie einen Sprossenabstand von 4,5 und 6,5 Zentimeter auswählen. Sind die Sprossen zu weit auseinander angebracht, so könnte sich Ihr Kind verletzen, wenn es sich den Kopf, die Arme oder die Beine einklemmt.

Wenn Sie nicht nur ein kleines Bett, sondern einen Schlafplatz für die Zukunft erwerben möchten, empfiehlt sich ein Bett mit Böden, die höhenverstellbar sind. Alternativ bieten sich Betten an, die Sie nach einiger Zeit zu einem Kinderbett umfunktionieren können.

Beim Kauf der Matratze sollte darauf geachtet werden, dass diese exakt in das Bett passt. Sollte zwischen dem Rahmen und der Matratze ein Spalt entstehen, steigt das Verletzungsrisiko.

Für die nötige Sicherheit sorgt ein Seitenpolster. Es gibt kleine Seitenposter für das Kopfende und lange Seitenpolster, die rund um das Bett herum gelegt werden. Seitenpolster erfüllen zwei Funktionen. Sie schützen Ihren Liebling davor, dass er aus dem Bett fällt und sie erleichtern die Umstellungsphase an das neue Bett.

Wickelkommode – aber welche?

Hierbei handelt es sich um eine praktische Kommode, die eines der bedeutendsten Möbelstücke des Babyzimmers darstellt. Die Utensilien für das Wickeln können Sie auf der Kommode platzieren, während Sie die Kleidung in den Schubladen verstauen können. Dieses Möbelstück ist neben dem Wickeln ideal zum Umziehen geeignet und Sie können Ihr Baby darauf auch massieren.

Vorteilhaft ist, dass Sie Ihr Baby in einer rückenschonenden, aufrechten Haltung pflegen können. Wählen Sie ein Modell, welches Sie später als herkömmliche Kommode verwenden können. Das Möbelstück sollte zwischen 80 und 100 Zentimeter breit sein. Für die Tiefe sind rund 70 Zentimeter empfehlenswert und die Höhe sollte etwa 85 Zentimeter betragen.

Bedenken Sie, dass Ihr kleiner Liebling immer beweglicher wird und ein Sturz aus knapp einem Meter verheerende Folgen mit sich bringen kann. Bringen Sie unbedingt einen seitlichen Schutz an, damit Ihr Baby nicht versehentlich zu Boden fällt und sich verletzt. Sie können den Seitenschutz entweder an der Kommode oder an der Wickelauflage befestigen.

Ein weiteres Kaufkriterium stellt die die Sicherheit dar. Empfehlenswert sind Möbelstücke für Babys, die über ein TÜV oder GS Prüfsiegel verfügen.

Welches Beistellbett ist besonders empfehlenswert?

Ein zweites Bett ist eine empfehlenswerte Idee für sorgenfreie und erholsame Nächte! Speziell in den ersten Lebensmonaten lassen sie Ihren Liebling ungern alleine. Sollte Ihr Kind Sie in der Nacht häufig wecken, so kann das ständige Aufstehen und Zimmerwechseln anstrengend sein. Mit einem praktischen Bett zum Beistellen haben Sie Ihren Liebling in der Nacht an Ihrer Seite. Das kleine Bett wird an Ihrem Schlafgemach fixiert, damit das Kleine immer in Reichweite ist.

Der renommierte Hersteller Chicco kann sich mit deinem Beistellbett `Next 2 Me` über Bestnoten freuen. Der praktische Schlafplatz zum Beistellen besticht mit praktischen Details, die Ihnen Mühe und Zeit sparen.

Die praktischen Netzfenster bieten Ihnen einen perfekten Einblick. Reißverschlüsse bieten die Möglichkeit, das kleine Bett auf einer Seite zu öffnen. Somit haben Sie Ihren Liebling stets im Blick und merken sofort, wenn Sie helfend eingreifen müssen.

Vorteilhaft ist, dass die Höhe dieses Kinderbetts höhenverstellt werden kann. Somit können Sie die Schlafhöhe des Babys perfekt an Ihr Bett anpassen. Besonders praktisch sind die Rollen, damit Sie das Babybettchen flexibel aufstellen können. Dank den Bremsen steht dieses Modell sicher und fest.

Dekoration und Farbwahl im Babyzimmer

Sie können das Zimmer Ihres Neugeborenen sowohl mit Wohnaccessoires ausstatten als auch mit Dekoration und Farbe abrunden.

Da Babys gerne Bewegungen folgen, bieten sich Mobiles an, welche sie staunend betrachten können. Damit Ihr Liebling das Mobile häufig beobachten kann, sollten Sie es entweder über der Wiege oder dem Bett platzieren. Alternativ bietet sich der Bereich oberhalb der Kommode fürs Wickeln an.

In keinem Babyzimmer sollte eine Spieluhr fehlen, die Ihr Neugeborenes musikalisch in das Land der Träume führt. Platzieren Sie die Spieluhr entweder am Bettchen oder an der Wiege.

Da Spielsachen meist blau, gelb oder rot sind, sollten Möbelstücke und Accessoires in Komplementärfarben gewählt werden. Neben den Farben Grün und Orange bietet sich auch Lila an.

In Babyzimmern machen sich auch lasierte Wände gut, die zuvor in Wisch- oder Tupftechnik gestaltet wurden. Mit kindgerechten Wandtattoos oder Wandstickern können Sie schlichte Wände zu einem Blickfang machen. Besonders beliebt sind Poster und Tapeten mit Kindermotiven, die dem Raum aufwerten.

Wenn Sie das Babyzimmer lebendiger gestalten möchten, sollten Sie die Wand mit einem Blumen- oder Tiermotiv verzieren. Ist Ihnen eine ruhige Ausstrahlung und Atmosphäre wichtig, so sollten Sie zu einem Pastellton oder zu Weiß greifen.